Spar Dir Aladin

Stand August 2010:

Die Baugenehmigung ist zwar erteilt, aber nicht vollständig bezahlt und daher nicht abgeholt


Jan. 2009: Die Suche nach Investoren in London war anscheinend ergebnislos, da nach neuesten Meldungen in München nach weiteren Investoren gesucht wird.


Dez. 2008: Zeitungsberichten zufolge möchte der Investor nur noch 20-40 % des Kapitals für den Bau der Anlage aufbringen, nicht mehr 100 %, wie er bisher immer behauptete.


Nov_Panorama_2008k

Das November-Bild zeigt deutlich, dass die Baumreihe einen guten Durchblick auf das geplante Bad gewährt. Größere Ansicht hier


Hier können Sie eine Anfrage der ehemaligen Grünen-Landtagsabgeordneten Ruth Paulig an den Bayerischen Landtag mit Antworten vom 2.9.2008 ansehen (pdf-Dokument)


  Im Bürgerentscheid vom 10. August 2008 haben 2.011 Bürger  unserem Bürgerbegehren zugestimmt, das sind 23% der abgegebenen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 51%.    

Damit haben wir leider nicht unser Ziel erreicht, die Bauleitplanung des Spaladins einzustellen. Dennoch sind fast ein Viertel der Wähler gegen das Spaladin. Ein so hoher Prozentsatz ist nicht nur eine kleine Minderheit! Wir werden also genau verfolgen, wie die Versprechungen der Investoren und der Stadt Geretsried umgesetzt werden.

Herzlichen Dank an alle unsere Unterstützer! Nur durch Ihr Engagement  konnten wir erfolgreich unser Bürgerbehren bis hin zum Bürgerentscheid  führen und damit allen wahlberechtigten Geretsrieder Bürgern die direkte Abstimmung über das Bauvorhaben zu ermöglichen.


Genaue Ergebnisse gibt es hier


Die Begründung unseres Bürgerbegehrens lautete wie folgt:

“Wir lehnen das Spa-Aladin ab

  1. weil es jährlich 97.000m3 Trinkwasser und große Mengen Energie für ein Luxusbedürfnis verschwendet angesichts der Welt-Klima-Erwärmung und galoppierender Energiepreise,
  2. weil zusätzlich 20.000 m3  Brauchwasser eingeplant sind,
  3. weil es enorme Mengen Abwasser produziert und (geklärt) in den Isar-Loisach-Kanal leitet.
  4. Weil es der Energiewende Oberland und der Lokalen Agenda 21 direkt zuwiderläuft. Dort hat sich Geretsried u.a. zum Einsparen nicht-erneuerbarer Energien verpflichtet.
  5. Weil Geothermie (sofern verfügbar) für sozialere Zwecke eingesetzt werden könnte als für das Badebedürfnis einiger Weniger,
  6. weil es über 40.000 m2  Erdboden versiegelt und seiner natürlichen Filterfunktion beraubt,
  7. weil die angekündigte fremdländische Monumental-Architektur der Bayerischen Verfassung, dem Landesentwickungsplan und der Beurteilung der Regierung v. Oberbayern widerspricht, welche zur Erhaltung des Orts- und Landschaftsbildes verpflichten,
  8. weil dem Großinvestor außergewöhnliche Freiheiten bei der Bauplanung (Stil, Gebäudehöhe) eingeräumt werden,
  9. weil jährlich 600.000 Badegäste Verkehrsprobleme verursachen, für die es keine überzeugende Lösung gibt. Die Verkehrsprognose Gelting im Zuge der S-Bahnverlngerung und des geplanten Spa-Aladin geht von 2300 zusätzlichen Autofahrten pro Tag aus, davon 1/3 nach 17 Uhr. An Spitzentagen erhöht sich die Zahl um ca. 30%.
  10. Weil es an den Bedürfnissen der Mehrheit der Geretsrieder Bevölkerung vorbeigeht,
  11. weil die erwarteten Wirtschaftseffekte (Arbeitsplätze, Aufträge, Steuern) zwar möglich, aber nicht gesichert sind. Negative Effekte werden ignoriert.
  12. Weil es sich um ein Projekt mit sehr vielen Unbekannten handelt.”
     

Das Ratsbegehren hat folgende Begründung (unsere Anmerkungen sind rot):

Buergerinfo_Ratsb_komm

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